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Statisten gesucht: Reggae-Band Banjoory dreht erstes Musikvideo

Großauheim

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    Die Großauheimer Reggae-Formation macht seit 15 Jahren gemeinsam Musik. Nach zwei veröffentlichten Alben ist es nun Zeit für das erste Musikvideo. Darin wird „Freiheit für den Bass“ skandiert. Zahlreiche Statisten sollen zum Gelingen beitragen. Foto: PM
  • Die alte Bahnbrücke zwischen Klein-Auheim und Großauheim wird am Sonntag Schauplatz des ersten Musikvideos der Reggae-Band Banjoory sein. Foto: PM

Großauheim. Kommenden Sonntag soll der Bass befreit werden. Ja, Sie lesen richtig. „Freiheit für den Bass“ soll dann auf der ehemaligen Eisenbahnbrücke, die Großauheim mit Klein-Auheim verbindet, skandiert werden. Wozu? Für das erste Musikvideo der beliebten Reggaeformation Banjoory.

Artikel vom 29. Juni 2018 - 15:29

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Von Kerstin Biehl

Nach 15 Jahren, zwei veröffentlichten Alben und 500 bis 600 Konzerten ist es Zeit für das erste Video der Großauheimer Band. Zeit- und Kostengründe standen der Realisierung bislang im Weg. Denn Banjoory ist nach wie vor eine Non-Profit-Band. Bleibt durch die Auftritte ein Gewinn hängen, wird dieser in ein neues Album investiert. Oder, wie jetzt, in ein Musikvideo.

Musik-Kollektiv verwirklicht Herzensprojekt
„Wir haben in letzter Zeit verschiedene Leute aus der Filmbranche kennengelernt. Gute Freunde von uns arbeiten zudem beim Fernsehen, und mit Aufnahmeleiter Tobi haben wir einen wahren Profi an Bord“, freut sich Posaunist Lukas Koltermann. Das Filmteam besteht aus Studenten der Hochschule Darmstadt und hat in Sachen Musikvideo bereits mit dem Hanauer Musiker Marvin Scondo Erfahrung sammeln können.

„Es ist ein Herzensprojekt von uns allen“, sagt Koltermann und spricht damit auch für die übrigen zehn Bandmitglieder, die an Mikrofon, Bass, Keyboard, Gitarre, Percussions, Saxofon, Trompete und Posaune für den einzigartigen Banjoory-Klang sorgen.

Statisten für neuen Song  "Freiheit für den Bass"
Zum erfolgreichen Gelingen der Musikvideo-Aufzeichnung, die am Sonntag im Kasten sein soll, werden Statisten gesucht. „Freiheit für den Bass“ heißt das Lied, das mit entsprechender Bildsprache hinterlegt werden soll.

„In dem Song experimentieren wir mit einem Sound, der für uns völlig neu ist“, verrät Koltermann. Das komme beim Publikum ziemlich gut an, Banjoory bekomme „ein super Feedback“.
Und worum wird es in dem Video gehen? Natürlich um den Bass. Der nämlich wird personifiziert, eingesperrt und Banjoory sowie die hoffentlich zahlreich mitwirkenden Statisten fordern seine Freilassung.

Bunte Reggae-Demo auf einer Brücke
„Das Video hat mehrere Handlungsstränge, einer davon ist eine Demonstration auf der Brücke“, sagt Koltermann. Mehr will er noch nicht verraten. Diese Demo soll möglichst bunt vonstatten gehen. Die Band wird sich komplett schwarz kleiden, die Statisten sollen in den typischen Reggae-Farben kommen, dabei möglichst auf große Markenlogos auf der Kleidung verzichten.

Nach der Anmeldung und einer Unterschrift, die das Abtreten der Bildrechte an die Band bestätigt, gibt es für alle Teilnehmer ein Lunchpaket. Wasser gibt es vor Ort, kann aber auf Grund der zu erwartenden Hitze gerne zusätzlich mitgebracht werden.

70 feste Zusagen hat Banjoory bereits bekommen, 300 Facebook-Follower haben ihr Interesse an der Veranstaltung bekundet. Für Sonntag rechnet die Band mit 100 bis 150 Statisten.

 

Videodreh:Treffpunkt für das Videoshooting ist die Alte Mainbrücke zwischen Großauheim und Klein-Auheim (ehemalige Eisenbahnbrücke, heute Fußgängerbrücke). Begrenzte Parkmöglichkeiten gibt es auf Klein-Auheimer Seite Am Alten Weg 5. Eine Anreise zu Fuß oder per Rad ist zu empfehlen. Die Statisten werden gebeten, sich in fröhlichen Reggaefarben (rot, gelb, grün) zu kleiden. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr. Dauer bis zirka 15 Uhr. Teilnehmer müssen vor Ort eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Weitere Informationen auf der Banjoory-Facebookseite



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