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Stadtverordnete sagen Ja zum Neubaugebiet in Mittelbuchen

Hanau-Mittelbuchen

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    Momentan ist das Gelände eine Ackerfläche, doch hier werden bald Wohnhäuser entstehen. Archivfoto: Biehl

Mittelbuchen. Die seit ihrem Bekanntwerden heftig umstrittene Bauplanung „Mittelbuchen Nordwest – Vor dem Lützelberg“ hat am Dienstagabend eine weitere Hürde genommen. Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Vorhaben nach leidenschaftlicher Debatte mit großer Mehrheit bei sechs Enthaltungen und einer Ablehnung zugestimmt.

Artikel vom 22. Mai 2018 - 21:52

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Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, die zusammen mit den Stadtverordneten der SPD, der Bürger für Hanau und der FDP eine Koalition im Stadtparlament bilden, hatten sich bei der Abstimmung enthalten.
In der Debatte ging es unter anderem um den Stil, mit dem der Streit um das Bauvorhaben geführt wurde. Oberbürgermeister Claus Kaminsky sprach von einem „Alarmzeichen“, wenn frei gewählte Stadtverordnete ihre Entscheidung von dem Druck abhängig machen würden, der dort bisweilen zu vernehmen gewesen sei.

Diskussion um Glaubwürdigkeit mancher Kritik

Der OB und mehrere Fraktionsrednerinnen und -redner betonten, dass die Beteiligung der Bevölkerung Mittelbuchens weit über das gesetzliche Maß hinaus stattgefunden habe, am Ende aber beim Wohnungsbau eine Abwägung auch für das Gesamtwohl der Stadt Hanau nötig sei. Bedauert wurde, dass beim Artenschutz keine Verständigung mit den Naturschutzverbänden zustande gekommen sei. Mit Blick auf die „Feldhamsterfrage“ (wir berichteten) wurde die Glaubwürdigkeit mancher Kritik angesprochen. Kritiker im Stadtteil, die einst selbst ihr Eigenheim auf freier Fläche errichteten, hätten damals eher nicht auf den Schutz dieser Population geschaut. Ein ausführlicher Bericht folgt in der morgigen Ausgabe. litt



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