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So sollen die Fraunhofer-Gebäude aussehen

Wolfgang

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    Wie der Neubau von Fraunhofer aussehen wird, zeigt eine Visualisierung des Planungsbüros „hammeskrause architekten freie architekten bda“. Grafik: PM

Wolfgang. 30 Architekturbüros haben sich für die Gestaltung der neuen Gebäude der Fraunhofer-Gesellschaft in Hanau beworben, jetzt sind die Pläne des Ausschreibungssiegers vorgestellt worden. Auf dem Gelände sollen auf rund 2500 Quadratmetern Nutzflächen unter anderem Büros und Labore entstehen.

Artikel vom 09. August 2016 - 15:22

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„Modern, ansprechend und repräsentativ“ werden laut Mitteilung der Stadt die neuen Gebäude sein, die die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung auf dem Gelände der ehemahligen Wolfgang-Kaserne an der B8 (Aschaffenburger Straße) errichtet.

Den aktuellen Planungsstand für den Neubau der Labor- und Bürogebäude mit Technikum präsentierten Professor Dr. Gerhard Sextl, Leiter des Fraunhofer ISC, und Professor Dr. Rudolf Stauber, Leiter der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS sowie Michael Martin, Leiter der Zentralen Dienste des Fraunhofer ISC und verantwortlicher Projektleiter des Instituts für das Vorhaben, im Rathaus.

Rund 2500 Quadratmetern Nutzfläche
Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Oliver Preiß, Leiter der Bauaufsicht und Erika Schulte, Geschäftsführerin der Hanau Wirtschaftsförderung folgten interessiert den Ausführungen der drei Fraunhofer-Vertreter, die von einer Präsentation der Architektur-Entwürfe begleitet wurde. „Auf der 16 700 qm großen Fläche direkt an der Bundesstraße werden wir Gebäude mit rund 2500 Quadratmetern Nutzfläche errichten, je zur Hälfte für Büros und zur Hälfte für Pilotproduktion, Labore und Ähnliches“, erläutert Projektleiter Martin laut Mitteilung.

In Reaktion auf die Ausschreibung des Projekts hätten sich über 30 Büros um die Erbringung der Architekturleistung beworben. Fünf von ihnen seien aufgefordert worden, das Konzept auszuarbeiten. „Die Wahl ist uns nicht leicht gefallen“, erklärt Sextl, „aber am Ende waren wir von der Vorstellung von hammeskrause architekten freie architekten bda aus Stuttgart überzeugt.“

Austausch soll gefördert werden
Die Planung sehe im Hauptgebäude eine sehr offene und transparente Gestaltung vor mit einer „Forscherstraße“, die alle Funktionen verbinde und den Austausch fördere. Auch für die Fachplanungen und den Landschaftsarchitekten seien die Entscheidungen zwischenzeitlich gefallen.

„Die nächsten Schritte sind die Entwurfsplanung und deren Genehmigung bei Bund und Stadt. Anschließend folgen die Ausführungsplanung und die Ausschreibungen für den Bau, sodass wir mit einem Baubeginn im Sommer kommenden Jahres rechnen“, führt Martin aus. Eine enge und frühzeitige Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern, insbesondere der Bauaufsicht sei selbstverständlich. „Bei einer solch professionellen Vorarbeit und Abstimmung kann eine sehr zügige Bearbeitung erfolgen“, verspricht Preiß.

Kaminsky: Leuchtturmprojekt für Hanau
„Die vorgestellten Entwürfe gefallen mir gerade für diese exponierte Lage sehr gut und ich freue mich schon heute auf die Grundsteinlegung im nächsten Jahr und noch mehr auf die Einweihung 2019“, stellt Kaminsky laut Mitteilung fest und fügt hinzu: „Der Bau des Fraunhofer Gebäudes ist ein Leuchtturmprojekt für Hanau, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlen wird.“

Bereits im Vorfeld des Neubaus wurde das Gelände der ehemaligen Wolfgang-Kaserne – auf dem auch das Unternehmen ALD Vacuum Technologies GmbH angesiedelt ist – Fraunhofer Science Park getauft.



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