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Uwe Ringel gibt Einblick in seine umweltpolitischen Konzepte

Bruchköbel

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    Waldspaziergang mit grünem Bürgermeisterkandidaten: Uwe Ringel, Prof. Burkhard Büdel und Winfried Kürschner (im Vordergrund v.l.n.r.). Foto: Bündnis 90/Die Grünen Bruchköbel.

Bruchköbel. Auf positive Resonanz stieß die Einladung zu einem Waldspaziergang mit dem Bürgermeisterkandidaten Uwe Ringel am Sonntag, 13. Oktober 2019.

Artikel vom 22. Oktober 2019 - 16:00

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Rund 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger erhielten binnen zwei Stunden von Prof. i.R. Dr. Burkhard Büdel, Biologe an der Universität Kaiserslautern, und Winfried Kürschner, Mitglied im Vogelschutzverein Roßdorf und der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), spannende geschichtliche und naturwissenschaftliche Einblicke in den Stadtwald.

„Uns Grünen liegt der Naturwald, liegt der Artenschutz am Herzen“, erklärte Uwe Ringel. Seit mehr als zehn Jahren setzen sich die Grünen in Bruchköbel dafür ein, die Holzwirtschaft im nur 200 Hektar großen Stadtwald zu beenden und stattdessen einen Naturwald entstehen zu lassen. Bereits 2015 hatte die Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Beschluss gefasst, der bis heute nicht umgesetzt ist. Von den beiden Experten erhielt Ringel deutliche Unterstützung. Prof. Büdel stellte kategorisch fest, dass sich die wirtschaftliche Nutzung eines Waldes dieser Größe nicht rechnet. „Die Stadt sollte sich entscheiden: Tun wir etwas für die Artenvielfalt“. Je älter ein Wald sei, desto mehr Kohlendioxid könne er speichern, desto mehr Artenvielfalt biete er. Winfried Kürschner unterstützte: „Nachhaltigkeit im Wirtschaftswald hat nicht viel mit echter Nachhaltigkeit zu tun“.

Uwe Ringel konstatierte: „Die Stadt macht in der Waldwirtschaft ein Nullsummenspiel, zahlt im Ergebnis vermutlich sogar drauf, statt die Artenvielfalt in unserem Wald zu sichern.“ Für den grünen Bürgermeisterkandidaten ist es ein zentrales Anliegen, den Wald in seiner Vielfalt zu erhalten und als attraktiven Erholungsraum für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Wie harmonisch Naturschutz und Erholungswunsch Hand in Hand gehen können, hat Ringel bereits als damaliger Erster Stadtrat mit den Renaturierung des Krebsbaches gezeigt. Die renaturierten Bereiche, in denen auch der Storch inzwischen wieder heimisch ist, sind heute zu beliebten Spaziergangs-Zielen geworden.

„Umwelt- und Klimaschutz ist heute das zentrales Thema“, stellt Ringel fest. „Wir Grüne haben es als erste und seit langem ganz vorne auf die Tagesordnung gesetzt. Wir haben beispielhaft gezeigt, wie sich Umwelt- und Klimaschmutz bürgerfreundlich umsetzen lassen. Denn der erste Schritt für eine auch in Zukunft lebenswerte Umwelt beginnt gleich hier vor Ort – mit konkreten Maßnahmen.“

Sein Programm stellt der grüne Bürgermeisterkandidat im Internet unter www.uweringel.de vor.



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