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Der Fall um den Mord an Jan H. (4 Jahre alt)

Hanau

Artikel vom 22. Oktober 2019 - 15:20

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  • 17. August 1988: Der vierjährige Jan H. stirbt in Hanau – angeblich erstickt an Erbrochenem. Das Geschehen wird als Unfall eingeordnet und schließlich zu den Akten gelegt.
  • 2014: Ein „Aussteiger“ erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hanauer Sekte: Jan H. sei 1988 von Sektenanführerin D. ermordet worden.
  • 2015: Die Staatsanwaltschaft Hanau nimmt die Ermittlungen auf.
  • 6. Juli 2017: Die sterblichen Überreste von H. werden auf dem Kesselstädter Friedhof exhumiert und von der Rechtsmedizin untersucht.
  • 20. September 2017: Die Staatsanwaltschaft Hanau erhebt Mordanklage gegen D.
  • Mai 2019: Die 1. Schwurgerichtskammer am Hanauer Landgericht lässt die Anklage zu.
  • 22. Oktober: Prozessauftakt vor dem Schwurgericht. Die Angeklagte schweigt, ihre beiden Verteidiger streiten alle Vorwürfe ab. Die Mutter von H. wird als Zeugin vernommen.
  • 24. Oktober: Die Mutter von H. wird sechs Stunden weiter vernommen und berichtet über den Tag, an dem ihr Sohn gestorben ist und „vom Alten geholt wurde“.
  • 29. Oktober: Die Mutter von H. wird erneut stundenlang vernommen, der damalige Notarzt sagt aus.
  • 5. November: Die Mutter von Jan H. wird weiter vernommen. Dabei geht es auch um sogenannte „Energiezeiten“ innerhalb
    der Gruppierung. Anschließend tritt der Vater von Jan H., Helmut H., in den Zeugenstand.
  • 7. November: Helmut H., Jans Vater, wird weiter vernommen.

  • 12. November: Eine 61-jährige, ehemalige Sektenanhängerin, erhebt schwere Vorwürfe.

 

 

Der Prozess wird am Donnerstag, 14. November, um 9 Uhr fortgesetzt. thb

 

 



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