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"Thai Connection": Der Fall

Maintal

Artikel vom 13. September 2019 - 14:17

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Juni 2016: Die Hanauer Kripo nimmt ein Bordell an der Wilhelm-Röntgen-Straße in Maintal unter die Lupe. Drei Prostituierte ohne gültige Papiere werden aufgegriffen. Die Staatsanwaltschaft Hanau übernimmt den Fall. Schnell stellt sich heraus, dass die Ermittler auf ein bundesweit agierendes Netzwerk im illegalen Rotlichtmilieu gestoßen sind.

21. Februar 2017: Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt übernimmt den Fall.

18. April 2018: Bei einer bundesweiten Razzia werden 62 Bordelle, Wohnungen und Büros durchsucht und sieben Verdächtige festgenommen. Insgesamt sind über 1500 Polizisten an der konzertierten Aktion beteiligt.

21. Mai 2019: Vor dem Landgericht Hanau beginnt der Prozess gegen die fünf mutmaßlichen Köpfe der Thai-Connection.

23. Mai: Die Angeklagten schweigen zu den Vorwürfen.
Juni bis August: Sechs ehemalige Prostituierte, darunter die drei Nebenklägerinnen, werden als Zeugen vernommen.

August/September: Die Ermittler der Bundespolizei berichten über ihre Undercover-Einsätze.
11. September: Die ersten Angeklagten sagen aus: die beiden mutmaßlichen Betreiberinnen des Bordells in Maintal, die sich nach eigenen Angaben auch selbst prostituiert haben. Sie belasten die Hauptangeklagte und legen Teilgeständnisse ab.

24. und 26. September: Zwei Bundespolizisten sagen als Zeugen aus. Sie berichten über die Maßnahmen der Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) und der Internetüberwachung, mit der sie bei den Ermittlungen jeweils betraut waren. 

Oktober: Ermittler der Hanauer Kripo berichten, wie der Fall ins Rollen kam.

7. November: Vier „Nicht offen ermittelnde Polizisten“ (Noeps) sagen aus. 

Der Prozess wird am Dienstag, 12. November, um 9.15 Uhr fortgesetzt. thb



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