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Der Fall

Hanau

Artikel vom 23. August 2019 - 10:39

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8. Dezember 2018: Drogenfahnder nehmen in Passau einen „Bodypacker“ fest. Dieser habe sechs folierte Kapseln Kokain geschluckt und 24 weitere in seinem Koffer nach Österreich transportieren wollen. Die Ermittler verfolgen seine Spuren zurück – bis nach Seinheim. 
17. Dezember: Die Fahnder greifen zu: In einer Mietwohnung treffen sie auf Lenin F. und seine „Freundin“ Ruth C. sowie eine Frau mit Decknamen „Lady“, die eine ähnliche Menge Drogen nach Wien transportieren soll. Lenin F. wird wegen dringenden Tatverdachts illegal mit Drogen gehandelt zu haben, in Untersuchungshaft genommen. 
13. August 2019: Lenin F. gesteht, beim Handel eine Mittlerrolle eingenommen zu haben. Ruth C. gibt an, nichts von den Drogengeschäften in ihrer Wohnung gewusst zu haben. 
20. August: Am zweiten Verhandlungstag legt Ruth C. ein Teilgeständnis ab. Sie habe nach dem Verschwinden des „Bodypackers“ Verdacht geschöpft und auf F.s Drängen der Aufbewahrung des Kokains in ihrer Wohnung zugestimmt. An Stelle der „Bodypacker“ werden die sie vernehmenden Ermittler befragt.
22. August: Vor der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts werden die Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. jj



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