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Was ist eine Stammzellenspende?

Hanau

Artikel vom 07. März 2019 - 13:02

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Laut der Deutschen Krebsgesellschaft erkranken jedes Jahr mehr als 12 500 Menschen in Deutschland an einer Leukämie. Eine Stammzelltransplantation kann diesen Personen das Leben retten. Die Suche nach einem passenden Spender – dem genetischen Zwilling – ist für die Betroffenen aber häufig schwierig, nur ein Drittel aller Blutkrebspatienten findet innerhalb der Familie einen passenden Spender.

Jeder zehnte Blutkrebspatient sucht vergeblich einen passenden Spender. Eine Stammzellspende ist oft die einzige Möglichkeit der Heilung, wenn Strahlen- oder Chemotherapie nicht wirken. Da bei Leukämie-Patienten die eigenen blutbildenden Stammzellen mutiert sein können, benötigen einige von ihnen zur Behandlung neue Stammzellen.

Bei einer erfolgreichen Stammzelltransplantation übernehmen diese Zellen nach wenigen Wochen die Aufgabe, gesunde Blutzellen zu bilden. Der Eingriff ist riskant, da die Transplantation fremder Stammzellen starke Abstoßungsreaktionen des Körpers hervorrufen können. Um alle Leukämiezellen abzutöten, erhält der Patient zunächst eine sehr starke Strahlen- und Chemotherapie, bei der nahezu alle blutbildenden und Immunzellen vernichtet werden.

Der Patient besitzt kein eigenes Immunsystem mehr. In 80 Prozent der Fälle werden die Stammzellen direkt aus der Blutbahn des Spenders entnommen. Wer sich als Spender registrieren möchte, kann das bei der DKMS unter dkms.de tun. eho



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