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Hintergrund: Ein Herz für Nicaragua

Bruchköbel

Artikel vom 04. September 2018 - 10:49

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Bekannt ist die Heinrich-Böll-Schule in der Region nicht zuletzt wegen ihres Nicaragua-Projekts. Seit mehr als 30 Jahren unterhält die Einrichtung bereits ein Austauschprogramm mit dem Instituto Nacional Diriangen in Diriamba. Ins Leben gerufen wurde das Projekt durch die drei Lehrer Wulf Hilbig, Jörg Sternberg und Hans-Jürgen Taube, die sich in den Sommerferien 1983 mit Rucksack und Spaten bewaffnet einer internationalen Brigadistengruppe angeschlossen hatten, um sich am Aufbau des Landes zu beteiligen.

„Wir haben dort die faulen Tomaten aus den Feldern geholt“, erinnert sich Hilbig an die Arbeit im Dienste der sandinistischen Revolution. Die erste Schülergruppe aus Bruchköbel reiste dann drei Jahre nach der erfolgreichen Kontaktaufnahme in das mittelamerikanische Land. Immer im Wechsel besuchten dann auch zahlreiche Gruppen aus Nicaragua Bruchköbel. Eigentlich stand in diesem Jahr der 17. Besuch aus Bruchköbel in Nicaragua an, doch wegen der politischen Unruhen, denen schon mehrere Hundert Menschen zum Opfer gefallen sind, wurde die Reise nach Mittelamerika auf unbestimmte Zeit verschoben.  how



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