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Hintergrund: Glyphosat

Bruchköbel

Artikel vom 03. Mai 2018 - 14:26

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Glyphosat ist ein Pflanzenschutzmittelwirkstoff, der zur Bekämpfung von Unkraut verwendet wird. Der Wirkstoff ist auf EU-Ebene genehmigt und in Deutschland als Pflanzenschutzmittel zugelassen. Es wird durch alle grünen Pflanzenteile (Blätter/Stängel; nicht verholztes, lebendes Pflanzengewebe) aufgenommen. Glyphosat verteilt sich in der ganzen Pflanze und führt zu einem vollständigen Verwelken der Pflanzen.

Der Wirkstoff ist nicht selektiv, das heißt er wirkt nicht nur im Unkraut, sondern auch in jeder getroffenen Kulturpflanze. Das Totalherbizid kann daher nicht während des Wachstums von Kulturpflanzen eingesetzt werden. Mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln dürfen innerhalb eines Kalenderjahres auf der derselben Fläche nur noch maximal zwei Behandlungen im Abstand von mindestens 90 Tagen durchgeführt werden. Dabei dürfen insgesamt nicht mehr als 3,6 kg Wirkstoff pro Hektar und Jahr ausgebracht werden. Die Vorernteanwendungen mit Glyphosat sind nur im Ausnahmefall erlaubt. how



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