In der Fahrstraße 12 kommen Hot-Dog-Liebhaber voll auf ihre Kosten – Robin's Hood Dogs heißt der Imbiss, dessen Interieur im Americans Diner Stil gehalten ist. Foto: HA

Hanau

"Tischlein, deck dich": In der Mittagspause zu Robin's Hood Dogs

Hanau. Bei unserem aktuellen "Tischlein, deck dich" muss es schnell gehen – der Produktionsplan verlangt nach einer flotten Mittagspause. Da kam uns der kürzlich eröffnete Schnellimbiss Robin's Hood Dogs an der Fahrstraße in der Hanauer Innenstadt in den Sinn. Wir haben getestet, wie es dort schmeckt

Dort, im Robin's Hood Dog, gibt es Hot Dogs in etlichen Variationen. Doch bevor wir uns entscheiden müssen, lassen wir unseren Blick durch den angenehm hell gestalteten Gastraum schweifen. Eingerichtet ist der Schnellimbiss in der Tradition eines amerikanischen Diner – gemütliche Sitzbänke, dazu schwarz weiße Fliesen, gepaart mit türkisfarbenen Möbeln. Im Hintergrund läuft unaufdringliche Countrymusik. An den Wänden hängen Werbeschilder aus Blech. Die Optik gefällt uns schon mal ausgesprochen gut.

Ob die Gerichte da mithalten können? Das wollen wir testen. An der Selbstbedienungstheke, über der eine große Tafel mit den zur Auswahl stehenden Hot Dogs hängt, haben wir die Qual der Wahl. Neun verschiedene Variationen stehen auf der Karte. Zunächst entscheiden wir uns für die Getränke, nehmen, obwohl verlockend, nicht den Frappe (3 Euro) oder Milchshake (3,50 Euro), sondern entscheiden uns für Sprite und Cola Zero.

Service hat noch Luft nach oben

Die Tafel informiert darüber, dass jeder Hot Dog auch als Menü mit Softdrink und Beilage erhältlich ist. Leider ist die Servicekraft hinter der Theke wenig auskunftsfreudig und wortkarg, so dass wir uns die Menü-Zusammenstellung selbst erschließen müssen. Die Vielfalt an heißen Würstchen in Kombination mit Brötchen und Zutaten ist enorm: Classic, New York, Kansas, Denver oder No Dog, lautet eine Auswahl möglicher Würstchenkombis.

Wir wählen einen Hot Dog Memphis Style als Menü mit Fries und einen Hot Dog New York Style in der veganen Version als Standard Menü mit Cola und Farmersalat. Einzeln würden die Komponenten 3,50 Euro, 2,50 Euro und nochmal 2,50 Euro kosten, macht in der Summe 8,50 Euro. Im Menü kostet das Ganze 6,50 Euro. Zwei Euro gespart. Finden wir super!

So muss ein Hot Dog schmecken

Doch was ist nun mit dem Geschmack? Um es vorweg zu nehmen: Da gibt's nichts zu meckern. Die Menüs werden uns recht flott an den Tisch gebracht. Serviert in weißen Porzellanschälchen, die wie Pommesschalen aus Pappe anmuten, was wir sehr witzig finden.

Das vegane Würstchen schmiegt sich in das fluffige Hot-Dog-Brötchen ein, ist getoppt mit Senf, Ketchup und Gurke, dazu Röstzwiebel, also die recht klassische Hot-Dog-Variante. Der Clou ist das Gurkenrelish (besonders zu loben) und die Portion Sauerkraut. Schon der erste Biss überzeugt auf voller Linie. So muss ein Hot Dog schmecken!

Alles gut also

Auch die Beilage, der Farmer Salat, besticht durch guten Geschmack. Krautsalat mit Karottenstreifen in einem Dill-Sahne-Dressing. Wunderbar.

Meine Begleitung ist ebenfalls hoch zufrieden mit ihrem Memphis Style. Das Würstchen ist garniert mit Bacon, Zwiebeln, Cheddar und Barbecue Sauce, die für den nötigen Pfiff sorgt. Die Pommes sind knusprig und heiß – alles gut also.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Insgesamt haben wir gerade einmal 13 Euro gezahlt – das ist mehr als fair, wenn man Preis und Leistung in Relation setzt.

Im Robin's Hood Dog kann man übrigens auch frühstücken. Rührei oder Pancakes werden täglich, außer sonntags, ab 9 Uhr serviert.

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