Das Ristorante Da Tonino befindet sich gegenüber der Tennisplätze des TC Roßdorf am Ende der Blochbachstraße. Foto: HA

Roßdorf

Ristorante Da Tonino in Roßdorf - Italiener mit schöner Terrasse

Roßdorf. Es ist Mittwoch. Abendessenzeit. Unser Ziel: Die Roßdorfer Blochbachstraße. Ganz hinten, gegenüber der Tennisplätze des TC Roßdorf liegt das Ristorante Da Tonino.

Parkplätze gibt es direkt vor der Tür, sind diese besetzt, kann nebenan vor den Tennisplätzen geparkt werden. Über einige Treppenstufen gelangen wir ins Restaurant im ersten Stock. Es ist ordentlich voll an diesem Abend, wir sind froh, dass der Kellner uns noch einen Tisch auf der großen Terrasse anbieten kann. Wir sitzen an einem mit gestärkter weißer Tischdecke und Stoffservietten eingedeckten Tisch.

Mediterranes Flair in Bruchköbel

Die Terrasse ist überdacht, neben uns stehen Palmen und kleine Olivenbäume. Nebenan, wo die Bälle übers Netz gedroschen werden, rinnt der Schweiß – wir hingegen lehnen uns entspannt zurück und genießen das mediterrane Flair. Über uns sorgt der Deckenventilator für angenehme Belüftung. Die Tische sind recht eng platziert, der Geräuschpegel, obwohl wir uns im Freien befinden, ist recht hoch.

Bis wir die Speisekarte in Händen halten, vergeht ein wenig Zeit. Meine Begleitung ordert Trade Island Eistee (0,33 Liter für 3 Euro), den ersten in Peach, den zweiten in Lemon. Beide gewohnt lecker, wie er findet. Ich entscheide mich für einen sommerlichen Aperol Spritz (5,50 Euro), dazu ein stilles Wasser (0,25 Liter für 2,20 Euro). Der Kellner steckt die auf dem Tisch platzierte Kerze im Glas an. Wassergläser stehen schon bereit.

Die Getränke werden schnell serviert. Was uns gefällt: Der Pappstrohhalm im Aperol. Lob für den Umweltgedanken.

Pluspunkte für Schnitzel und Pommes

Auch das Essen lässt nicht allzu lange auf sich warten. Als Vorspeise teilen wir uns den Italienischen Salat (neun Euro). Im Vorfeld hatten wir uns gegen Essig und Öl und für das hausgemachte Dressing entschieden. Ein Fehler, wie sich zeigt.

Das Dressing ist mehr zäh als flüssig, schmeckt vorwiegend nach Mayonnaise und will uns so gar nicht gefallen. Die Salatblätter bestehen vorwiegend aus Eisbergsalat. Auch hier können wir kein Lob aussprechen. Tomaten, Gurken, reichlich, für uns zu viele, rote Zwiebeln, dazu Eier, Schinken, Käse. Das geht besser. Viel Lob hingegen können wir für das leckere, selbst gebackene Brot aussprechen, das dazu serviert wird.

Für den Hauptgang haben wir uns für ein Schnitzel Wiener Art (elf Euro) entschieden. Es wird mit Pommes und einem relativ großen Beilagensalat serviert. Das Schnitzel genießt meine Begleitung sehr, befindet es für gut paniert, dünn geklopft, zwar etwas trocken, aber sehr gut im Geschmack. Pluspunkte gibt es auch für die knusprigen Pommes.

Der Geschmack der Pizza ist ein Hochgenuss

Schnell verputzt ist die Pizza Margherita (sechs Euro). Weil sie wirklich gut schmeckt. Nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Käse, eine super fruchtige Tomatensoße und eine leichte Kräuternote. Auch wenn wir sie einen Tick früher aus dem Ofen geholt hätten. Das aber nur der Optik wegen. Der Geschmack ist ein Hochgenuss.

Wir sind angenehm satt. Und genießen noch einen Moment lang die nette Atmosphäre an diesem Spätsommerabend bevor wir nach der Rechnung verlangen. Unser Wunsch nach Kartenzahlung wird leider abgelehnt, was uns zwingt, schnell noch zur örtlichen Bank zu fahren. Den angebotenen Espresso aufs Haus nehmen wir gerne an und können auch diesen loben.

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