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Von der Liebe motiviert: Deutscher wird führender Cannabisverkäufer in Kalifornien

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Von: Kathrin Reikowski

Cannabis-Händler Ali Jamalian in San Francisco/Kalifornien.
Cannabis-Händler Ali Jamalian in San Francisco/Kalifornien. © Screenshot/RTL

Seit 2018 ist der Cannabisverkauf in Kalifornien legal. Ein Deutscher macht daraus ein großes Geschäft: Er hat Cannabis im Wert von einer halben Million Euro im Lager.

San Francisco (USA) – Seit 2018 kann man in Kalifornien legal Cannabis kaufen. Bis zu 28 Gramm Blüten oder bis zu 8 Gramm Konzentrat können Erwachsene im Laden kaufen. Wie Deutschlandfunk Nova schreibt, müssen Konsumenten lediglich darauf achten, ihren Einkauf nicht über die Staatsgrenzen mitzunehmen.

Auch in Deutschland wird Cannabisverkauf möglicherweise legalisiert, wenn es nach Plänen der Ampel-Koalition geht. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist inzwischen für eine Legalisierung, unter anderem, weil sich dadurch Verunreinigungen durch Schadstoffe und Pestizide verringern ließen.

San Franciscos führender Cannabis-Verkäufer stammt aus Düsseldorf

In San Francisco ist Cs Firma nach eigenen Angaben führender Anbieter für Cannabis-Produkte, von denen er einige auch patentieren ließ. Der aus Düsseldorf stammende Besitzer lebt schon seit 1997 in Kalifornien.

Er habe zwar schon in jungen Jahren angefangen, Cannabis zu konsumieren – was ihm damals gegen Schlafstörungen geholfen habe. Mit dem Anbau begann er während seines Studiums. Inzwischen hat er 12 Angestellte und verkauft – neben Gesundheitsprodukten, Süßwaren mit Cannabis und anderem – auch 30.000 Joints pro Monat.

Alis Frau leidet unter Epilepsie – die durch Cannabis leichter wird

Alis Frau Nadine, die der Geschäftsmann „Dini“ nennt, leidet unter Epilepsie. „In erster Linie hilft mir Cannabis bei den epileptischen Anfällen, dass diese deutlich weniger und auch schwächer werden“, sagt Nadine im RTL-Interview. Ihre beiden Vaporizer seien für sie fast überlebenswichtig. Zum Kerngeschäft seines Business sagt er gegenüber RTL: „Dini war auf jeden Fall für mich, gerade was das Patentieren angeht, die Motivation überhaupt.“

Extra für seine Frau habe Ali einen speziellen Joint entwickelt, der nicht nur ihr, sondern auch anderen Epileptikerinnen und Epileptikern helfen soll. „Ich habe ein paar Jahre ausprobieren müssen, um herauszufinden, welches Produkt für mich funktioniert“, meint Nadine. Sie sei dankbar für die Unterstützung ihres Mannes – dank der die Anfälle kontinuierlich abgenommen hätten. (kat)

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