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Schüler finden Babyleiche im Wald - Polizei nennt erste Details

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Von: Magdalena Fürthauer

Nun äußert sich die Polizei zum Fund der Babyleiche in Schleswig-Holstein.
Nun äußert sich die Polizei zum Fund der Babyleiche in Schleswig-Holstein. © dpa / Daniel Bockwoldt

In Glinde haben Schüler in einem Wald nahe ihres Schulzentrums eine Babyleiche gefunden, nun soll der Säugling obduziert werden. Die nennt Polizei erste Details.

Update 16.30 Uhr: Mittlerweile kommen mehr Einzelheiten zu der in Schleswig-Holstein gefundenen Babyleiche ans Licht. Ein Polizeisprecher äußerte am Freitag gegenüber Bild, dass das Kind teils „verscharrt im Erdreich“, teils „mit einem blauen Handtuch bedeckt“ gefunden worden sei. Nun ginge es darum, die Todesursache und Identität des Säuglings zu klären. Ob es sich jedoch um einen Vermisstenfall handle, könne man wegen des frühen Ermittlungsstandes noch nicht sagen. Es werde jedoch überprüft. Die Schüler, die den toten Säugling während einer Aufräumaktion gefunden hatten, würden nun von seelsorgerisch betreut werden, so der Polizeisprecher weiter. 

Glinde/Schleswig-Holstein: Schüler finden Babyleiche

Ursprungsartikel vom 22. März, 15.25 Uhr: Glinde - In der Nähe eines Schulzentrums in Glinde in Schleswig-Holstein ist die Leiche eines Säuglings gefunden worden. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck hätten Ermittlungen zu den Todesumständen und zur Todesursache aufgenommen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Wegen des frühen Ermittlungsstandes könnten noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Babyleiche in Wald gefunden
Ermittler der Polizei stehen in einem Waldstück. Schüler sollen dort am Vormittag die Leiche eines Kindes gefunden haben. © dpa / Daniel Bockwoldt

Die Babyleiche sollte obduziert werden. Die Polizei sucht außerdem nach möglichen Zeugen.

dpa/afp/mef

Ebenfalls in Schleswig-Holstein stieß eine Spaziergängerin im August 2019 auf die Leiche einer Frau. Schnell stellte sich heraus, dass seit Tagen im 270 Kilometer entfernten Münster nach der Toten gesucht wurde. Als Tatverdächtiger rückte der Neffe der Vermissten in den Fokus der Ermittler. Er soll seine Tante in Münster getötet haben und dann mit ihrer Leiche im Kofferraum nach Schleswig-Holstein gefahren sein. Jetzt wurde gegen den Mann Anklage erhoben, berichtet msl24.de*.

Im Februar 2019 war erst das Urteil gegen eine Hamburgerin gefallen, die wegen Totschlags auf der Anklagebank saß. Die Knochen ihres Säuglings, der höchstens drei Wochen am Leben gewesen war, wurden 2017 in einem Waldstück bei Viernheim, Hessen, gefunden. Für den Tatvorwurf gab es nicht genügend Beweise. Die Richter folgten in ihrem Urteil jedoch der Forderung der Staatsanwaltschaft und schickten die Frau in eine geschlossene psychiatrische Klinik.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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