„Geht‘s dir gut?“

Irre Bilder im Video: Brutale Stein-Attacke auf Polizisten - die müssen flüchten

  • Patrick Mayer
    vonPatrick Mayer
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Die Attacken auf Polizisten in Deutschland nehmen immer heftigere Ausmaße an. In Berlin-Neukölln wird ein Streifenwagen mutmaßlich von Linksautonomen angegriffen - ein Video dokumentiert die erschreckenden Szenen.

  • Berlin: Rund 2500 Linksautonome demonstrieren in Neukölln und am Prenzlauer Berg gegen die geplante Räumung der Szenekneiße „Syndikat“.
  • Bei anschließenden Ausschreitungen wird eine unbehelmte Streifenbesatzung der Polizei mit Steinen beworfen und das Polizeiauto schwer beschädigt.
  • Ein Video zeigt die Attacke auf die Polizisten, die in ihrem Streifenwagen die Flucht ergreifen.

München/Berlin - Das war knapp! Bei Ausschreitungen mutmaßlich linksautonomer Demonstranten in Neukölln und am Prenzlauer Berg wurde am Wochenende eine ungeschützte Streife der Berliner Polizei* mit Steinen beworfen und attackiert.

Attacke auf Polizei in Berlin: Video zeigt Steinwurf auf Streifenwagen

Ein Video, das der Journalist Alexander Fröhlich bei Twitter hochstellte, dokumentiert den feigen Angriff auf die unbehelmten Polizeibeamten. Zu sehen ist unter anderem, wie ein Stein auf Höhe der Fahrerseite einschlägt, die Fensterscheibe geht dabei in viele Einzelteile zu Bruch.

„Geht‘s dir gut?“, fragt der eine Beamte seinen Kollegen. Dieser erwidert: „Ja, mir geht‘s gut. Dir auch? Hast du was abgekriegt?“ Sein Kollege fährt zeitgleich in hohem Tempo davon, brüllt ins Funkgerät: „Wir mussten räumen.“

Attacke auf Polizei in Berlin: Ausschreitungen von 2500 Linksautonomen

Rund 2500 teils vermummte Demonstranten hatten sich laut Berliner Zeitung auf dem Schillerkiez versammelt, um gegen die Schließung und Räumung der linken Szene-Kneipe „Syndikat“ zu protestieren. Unvermittelt hätten sie Behördenangaben zufolge daraufhin die Polizisten angegriffen.

„Dabei umzingelten sie auch Einsatzkräfte, die zur Verkehrsregelung eingesetzt waren und bewarfen diese mit Steinen“, sagte ein Polizeisprecher laut Berliner Zeitung. Eine Beamtin sei von einer Gruppe vermummter Personen verfolgt und mit Gegenständen beworfen worden, hieß es weiter.

Attacke auf Polizei: Zeitgleich zu Corona-Demos in Berlin

Die Ausschreitungen ereigneten sich, während zeitgleich zehntausende Demonstranten in der Hauptstadt gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer protestierten - und die Polizei ebenfalls vereinzelt angingen.

„So sieht es für Polizisten aus, wenn Linksautonome Steine auf Einsatzkräfte in Streifenwagen werfen. Geschehen am Samstagabend bei der Anti-Räumungsdemo in Berlin-Neukölln“, schrieb Reporter Fröhlich bei Twitter - und postete zudem Fotos vom beschädigten Streifenwagen: „Die Seitenscheibe auf der Fahrerseite wurde zerstört. Die Beamten kamen unverletzt davon. Diesmal. Der Stein hätte auch den unbehelmten Kopf des Beamten treffen können.“ Indes verbreitete Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz eine bedenkliche These zur Berlin-Demo - und zog einen kruden DDR-Vergleich. (pm)

Eine 96-Jährige wurde in ihrer eigenen Wohnung brutal überfallen. Die Frau wurde dabei schwer verletzt. Ihr gelang es jedoch, die Täter zu beschreiben.*merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Annette Riedl/dpa

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