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Hornets bezwingen Wiesbaden Phantoms im Hessenderby

Hanau

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    Die Hornets (gelbe Trikots) sind im Heimspiel gegen die Wiesbaden Phantoms gewankt, fielen aber nicht. Hanau gewann das Spitzenspiel nach Rückstand. Foto: Blurred Pics

American Football. Das war ein Hanauer „Super Sunday“! Die U15 der Hornets sicherte sich den Hessenmeistertitel, die U19 siegte im Playoff-Halbfinale mit 51:6 gegen Trier und zog in das Finale um den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga ein. Die erste Mannschaft bezwang die Wiesbaden Phantoms im Topspiel mit 34:16.

Artikel vom 27. Juni 2016 - 16:37

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Im Rhein-Main Derby erwischten die Phantoms vor 750 Zuschauern im Herbert-Dröse-Stadion einen Auftakt nach Maß. Mit einem langen Pass und einer 15-Yard-Strafe gegen Hanau standen die Gäste bereits in der Hornets-Hälfte. Ein weiterer Pass der Landeshauptstädter und ein verwandelter Extra-Kick sorgten für einen 0:7-Rückstand des Spitzenreiters aus der Brüder-Grimm-Stadt.

Die Hausherren ließen sich aber nicht beirren. Jan Müller mit Solotackles und Cay Unverricht mit einem Quarterbacksack untermauerten die Hanauer Ambitionen, weiter ungeschlagen zu bleiben. Mirko Chase setzte mit seinem Läufen Akzente. Quarterback Tyrone Martinek brachte Alexander Höhl mit einem Pass ins Spiel. Der marschierte in die Wiesbadener Endzone, Phillip Staarfänger verwandelte den Extra-Kick – 7:7.

Plötzlich geht ein Ruck durch Hanaus Team
Im zweiten Abschnitt zogen dunkle Wolken über das Dröse-Stadion. Hanaus Quarterback wurde in der eigenen Endzone getackelt. Mit diesem „Safety“ ging Wiesbaden mit zwei Punkten in Führung. Noch vor der Pause schlugen die Phantoms erneut zu, sodass es mit 7:16 aus Hanauer Sicht in die Kabinen ging.

Auch nach der Halbzeitpause dominierte der Tabellenzweite das Spiel. Doch plötzlich ging ein Ruck durch Hanaus Team. „Da war eine ganz andere Körpersprache und Entschlossenheit in den Gesichtern zu sehen“, berichtet Hornets-Pressesprecher Achim Korn.

Fulminante Läufe von Chase und Seifert
Die Verteidigung bremste nun vor allem durch Müller und Paul Stein die Wiesbadener Angriffe aus. Chase und Jojo Seifert brachten die Hornissen mit fulminanten Läufen nach vorne. Ugur Mersin war es schließlich, der mit einem Acht-Yard-Touchdown-Lauf auf 13:16 verkürzte.

Im vierten Quarter enterte erneut Mersin mit einem Touchdown-Lauf die Wiesbadener Endzone zur 19:16-Führung. Als Robin Jüngling einen geblockten Punt der Wiesbadener aufnahm und in die Endzone trug, freute man sich im Hanauer Lager schon über die nächsten Punkte.

Touchdown wird nicht anerkannt
Doch wegen einer Strafe wurde der Touchdown nicht anerkannt. Der ungeschlagene Spitzenreiter versuchte es unbeirrt weiter. Martinek bediente Pat Hedderich mit einem 30-Yard-Pass zum Touchdown und Höhl verwandelte die Conversion zum 27:16-Zwischenstand.

Weil Stein einen Pass abfing, war Hanau bald wieder in Ballbesitz. Martinek bediente Pascal Mahr und der erzielte das 33:16. Staarfänger besorgte den Extrapunkt. „Der hervorragend spielende Paul Stein machte mit einem gesichertem Fumble den Sack endgültig zu“, so Korn.

Headcoach Michael Myers: "Wie das Team diese Situation gemeistert hat, war einfach klasse“
„Wir haben am Anfang ganz schön Probleme gehabt. Wie das Team diese Situation gemeistert hat, war einfach klasse“, resümierte Hornets Headcoach Michael Myers mit Blick auf den ersten Halbzeit-Rückstand in dieser Saison. Bereits am kommenden Samstag fahren die Hornissen zum Rückspiel nach Wiesbaden.



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