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Torwart Ersöz verrät das Erfolgsrezept des SC 1960

Hanau

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    Wortführer beim SC 1960 Hanau: Torhüter und Kapitän Abdul Samed Ersöz ist stolz auf die starke Defensive seiner Verbandsligatruppe. Archivfoto: TAP

Fußball. Interview: Abdul Samed Ersöz ist als Torwart beim Verbandsligisten SC 1960 Hanau eine feste Größe. Mit einem stark besetzten Kader wollen die Grimmstädter nach Platz vier in der vergangenen Saison auch in der kommenden Runde für Furore sorgen.

Artikel vom 03. August 2017 - 21:59

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Von Frank Schneider

Als Aufsteiger spielte der HSC in der vergangenen Saison eine starke Rolle und ließ mit dem vierten Tabellenplatz aufhorchen. Kann es noch weiter nach oben gehen?

„Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Der Verein hat gemeinsam mit Trainer Seref Zangir etwas Tolles aufgebaut. So wurde selbst bei den guten und etablierten Spielern aus dem Raum Frankfurt das Interesse für den SC 1960 Hanau geweckt. Seref Zangir versteht es gut, die südländische Mentalität der Truppe mit der starken deutschen Fußballphilosophie zu verbinden. Der Verein wird sich hinsichtlich der Erwartungen an die neue Runde nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, doch mein Ziel jedenfalls ist es, oben mitzuspielen.“

Was stimmt Sie optimistisch, dass es klappt?

„Die jungen Spieler im Kader haben sich toll entwickelt. Beispielhaft möchte ich da Ali Mahboob und Serhat Yildiz erwähnen, die in der vergangenen Saison direkt vor mir in der Verteidigung einen tollen Job gemacht haben. Zudem haben wir starke Neuzugänge. Es freut mich sehr, dass Benjamin Braus und Güney Günel wieder bei uns sind. Mit den beiden Demirs von Rot-Weiss Frankfurt haben wir zwei Hessenligaakteure dazugewonnen. Ich bin sicher, dass der Kader richtig gute Qualität hat und wir eine gute Rolle spielen können.“

Mannschaften mit vielen südländischen Spielern sind für einen ausgeprägten Offensivdrang bekannt. Ist das beim HSC auch so?

„Natürlich wollen wir immer nach vorne spielen und viele Tore schießen. Doch wir haben in der vergangenen Saison die viertwenigsten Gegentore bekommen, haben in der Abwehr also auch gut gearbeitet.“

Tragen Sie weiterhin als Mannschaftskapitän Verantwortung und was sind Ihre Aufgaben als Leader?

„Gemeinsam mit Semih Aydilek unterstütze ich die Trainerarbeit, wenn Seref Zangir beruflich verhindert ist. Ich spüre auch das Vertrauen des Vorstands, werde in vielen Fragen eingebunden. Ich finde, Kapitän sein bedeutet mehr, als nur die Binde am Arm zu tragen.“

Am ersten Spieltag trifft Ihre Mannschaft auf den Stadtrivalen FC Hanau 93. Spüren Sie bereits die Vorfreude auf diesen Knaller innerhalb Ihres Teams und in der Stadt?

„Hanau ist zwar eine große Stadt, doch auf den Fußballplätzen dort kennt jeder jeden. Klar ist das ein besonderes Spiel, in der Gruppenliga kamen ja seinerzeit über 1000 Zuschauer. Es macht einfach Spaß, als Spieler vor solch einer Kulisse zu spielen. Ein ganz besonderer Saisonauftakt.“

Sie stammen aus Altenhaßlau und wechselten einst über den SV Bernbach und den FC Gelnhausen zu Bayern Alzenau. Verfolgen Sie das Geschehen in Ihren ehemaligen Vereinen noch?

„Selbstverständlich. In Gelnhausen habe ich sogar hin und wieder mal mittrainiert. Für die neue Saison drücke ich all meinen Ex-Vereinen fest die Daumen.“



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