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Schönecker Essensbank kommt gut an

Schöneck

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    Mitglieder der Essensbank Schöneck bereiten die Ausgabe der Lebensmittel vor. Künftig können sich Bedürftige auch einmal im Monat eine Kiste nach Hause liefern lassen. Archivfoto: Erbacher

Schöneck. Die Mitglieder der im Sommer neu eingerichteten Schönecker Essensbank haben nach den ersten sechs Monaten ein Resümee gezogen. Und das fiel positiv aus: Die Essensbank ist gut angelaufen. Dennoch soll es Änderungen geben.

Artikel vom 01. März 2017 - 13:52

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Der Service wird um einen Lieferdienst erweitert. Bei den 14-tägig stattfindenden Essensausgaben im Oberdorfelder Gemeindehaus werden gut 90 Kunden versorgt.

„Die Einkaufs- und Ausgabeteams sind aufeinander eingespielt und alles klappt reibungslos“, erklärt Vivian Wein aus dem Helferkreis. Dennoch besteht weiterhin Bedarf an Ehrenamtlichen. Insbesondere für die Fahrdienste und im Bereich der Sponsorenarbeit wird Unterstützung benötigt.

Großer Zuspruch für Idee
Neben Bürgermeisterin Conny Rück, die sich ausdrücklich für die hervorragende Hilfe bei den Ehrenamtlichen bedankte, war auch Veronika Kielmann-Heine, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Schöneck, unlängst zu Gast. Sie erläuterte den Bedarf eines Bringdienstes für bedürftige Bürger, die nicht mobil sind.

Diese Idee fand bei den Mitgliedern der Essensbank großen Zuspruch, zumal man sich mit diesem Thema im Vorfeld auch schon befasst hatte.

Lieferdienst neu im Angebot
„Nicht alle, die Unterstützung bräuchten, nehmen sie auch in Anspruch. Und dafür mag es unterschiedliche, und sicher auch sehr verständliche Gründe geben“, so Wein. Sie zählt auf: Ist der Weg für Senioren zu mühsam? Fehlt in manchen Familien mit drei oder vier Jobs einfach die Zeit? Hat man vielleicht einen Antrag auf Grundsicherung gestellt, will aber im Gemeindehaus nicht bei der Essensausgabe gesehen werden?

Das muss kein Grund mehr sein, auf das Angebot der Essensbank zu verzichten, finden die Aktiven. Ab März bietet die Essensbank die Möglichkeit an, Grundnahrungsmittel einmal im Monat nach Hause zu bringen. Es genügt dazu erst einmal ein Anruf in einem der drei evangelischen Pfarrämter in Schöneck oder bei einem der katholischen Pfarrbüros, welche die Anfrage weiterleiten.

Werbung für neues Angebot
Ab sofort macht die Essensbank Werbung für ihr neues Angebot. „Wir haben Flyer gedruckt und wollen sie beispielsweise in Arztpraxen auslegen“, erläutert Pfarrerin Johanna Ruppert. Die Essensausgabe findet alle 14 Tage montags von 14.30 bis 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Oberdorfelden statt. Der nächste Termin ist am Montag, 6. März. Bedürftige, die das Angebot bisher noch nicht genutzt haben, können einfach hingehen und sich vor Ort anmelden.

Die Essensbank Schöneck freut sich weiterhin über Spenden: Für Lebensmittelspenden stehen Boxen in den Einkaufsmärkten Rewe und Lidl in Kilianstädten bereit. Geldspenden gehen an das Kirchenkreisamt Hanau, IBAN: DE62 5065 0023 0000 0503 51, Verwendungszweck: Essensbank Schöneck. Erst kürzlich überreichte die katholische Kirchengemeinde einen Scheck über 200 Euro. Die Sternsinger steuerten zudem etwas von ihren „ersungenen“ Süßigkeiten bei. Nachahmer sind willkommen. J fmi

Kontakt zur Essensbank über Pfarrer Dr. Steffen Merle, Telefon 0 61 87/50 94, Pfarrerin Johanna Ruppert, Telefon 0 61 87/74 56, oder Pfarrer Kaarlo Friedrich, Telefon 0 61 87/54 36.



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