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Schnakenbekämpfung per Helikopter in den Nidderauen erfolgreich

Nidderau/Schöneck

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    Der Hubschrauber-Einsatz zur Schnakenbekämpfung am Montagnachmittag war erfolgreich. Rund 200 Hektar geflutete Auwiesen wurden beflogen. Foto: Seifert

Nidderau/Schöneck. Der Hubschraubereinsatz zur Bekämpfung der Mückenlarven in den Nidderauen ist erfolgreich verlaufen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Jan Lasdowsky, Geschäftsführer des Schnaken-Zweckverbands, am Dienstag nach einer Kontrolle durch die beauftragten Biologen.

Artikel vom 01. August 2017 - 15:15

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Von Jan-Otto Weber

Die Experten hatten am Montag rund 200 Hektar Auwiesen zwischen Altenstadt-Höchst und Schöneck-Büdesheim mit einem Eiweißgranulat bestreut, um die Larven in den gefluteten Flächen zu töten. „Wir hatten bei der Beprobung am Sonntag einen Besatz von teilweise über 100 Larven pro Liter festgestellt“, so Lasdowsky am Dienstag gegenüber unserer Zeitung. „Das wäre schon lästig geworden. Bei der heutigen Begehung haben die Biologen aber nur ganz vereinzelt mal eine Puppe gefunden.“

Der Regen in der Nacht zum Dienstag habe keine zusätzlichen Überflutungsflächen verursacht, sodass aktuell nicht mit neu schlüpfenden Larven zu rechnen sei. „In den Bereichen, die bis jetzt schon geflutet sind, kommt nichts mehr nach, da die Aumücke ihre Eier nur in trockene Böden ablegt“, erklärt Lasdowsky. „Die jüngsten Pegelprognosen wurden deutlich nach unten korrigiert. Zunächst war für die Messstelle an der Nidder in Windecken ein Stand von 2,70 Meter vorausgesagt. Erreicht wurden etwa 2,15 Meter.“



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