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Brandstiftung? Schon wieder brennen hunderte Strohballen

Nidderau

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    In Nidderau standen Strohballen in Flammen. Foto: PM

Nidderau. Schon wieder standen Strohballen in Flammen: Die Feuerwehr hat in Nidderau rund 250 Strohballen gelöscht. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Artikel vom 15. Dezember 2016 - 15:55

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Von Jan-Otto Weber

Nur wenige Tage nach einem Brand von Strohballen in Erbstadt musste die Nidderauer Feuerwehr am Mittwochabend erneut zu einem Strohballenbrand ausrücken. Einsatzort war diesmal ein Lagerplatz an der Kreisstraße 851 von Ostheim in Richtung Eichen.

„Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr rückten am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr in die Ostheimer Feldgemarkung aus“, heißt es im Polizeibericht. „Linksseitig der K 851 brannten etwa 250 Strohballen.“

Weißer Kastenwagen wurde gesehen
Den dabei entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro. Die Hanauer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und ist für Hinweise unter der Rufnummer 0 61 81/ 10 01 23 zu erreichen. „Wir suchen dringend Zeugen“, so eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Südosthessen auf Anfrage unserer Zeitung.

Ersten Hinweisen zufolge könnte der Fahrer eines weißen Kastenwagens wichtige Anhaltspunkte liefern. Ein solches Fahrzeug war auf dem Weg zum Brandort gesehen worden. „Ob tatsächlich ein Zusammenhang mit dem Brand besteht, ist Teil der Ermittlungen“, so die Sprecherin.

Nachweis von Brandbeschleunigern schwierig
Erst am Freitag hatten im Stadtteil Erbstadt Strohballen gebrannt. Anders als bei zwei Bränden im Spätsommer ist diesmal eine Selbstentzündung sehr unwahrscheinlich. Die Ermittler gehen dem Verdacht auf Brandstiftung nach.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden von Mittwoch und Freitag gibt, oder gar eine Verbindung zu den Bränden im Spätsommer besteht, kann bisher nur gemutmaßt werden. Üblicherweise ist der Nachweis von etwaigen Brandbeschleunigern bei solchen Bränden sehr schwierig. „Umso mehr sind wir auf Beobachtungen von Zeugen angewiesen“, so die Polizei.



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