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Wachenbucher Kerb im Zeichen des Abschieds

Maintal

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    Nach 35 Jahren ist Schluss: Pfarrer Helmut Müller wird bei der Kerb seinen letzten Zeltgottesdienst halten. Archivfoto: Kalle

Maintal. Vier Tage Tollhaus in Wachenbuchen: Von Freitag, 11., bis Montag, 14. August, wird sich im kleinsten Maintaler Stadtteil auf dem Festplatz wieder alles um die Kerb drehen, die in diesem Jahr vom Fußballverein Kewa Wachenbuchen ausgerichtet wird.

Artikel vom 03. August 2017 - 22:48

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Trotz Partylaune gibt es aber auch einen kleinen Wermutstropfen: der Abschied von Pfarrer Helmut Müller nach 35 Jahren.

Damit es dennoch auch viel Grund zum Feiern geben wird, hat die Kewa ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Egal ob Jung oder Alt, ob aktiver Spieler, Vorstandsmitglied oder Gönner, die Kewa-Familie arbeitet bereits seit Monaten in Unterausschüssen an der Kerb-Organisation, wie der ausrichtende Verein gegenüber unserer Zeitung mitteilt. Es sei begeisternd, wie harmonisch zusammen gearbeitet und gemeinsam hoch engagiert angepackt werde, so Rebecca Botzum vom Marketing-Ausschuss der Kewa.

Und so steige nun die Vorfreude auf die Kerb von Tag zu Tag. An diesem Samstag wird bereits das Zelt auf dem Festplatz aufgebaut. Aber auch die Unterausschüsse arbeiteten bei der Planung und Vorbereitung momentan noch auf Hochtouren: Die letzten Werbemaßnahmen werden initiiert, Dienste werden noch verteilt, die letzten Einkäufe werden getätigt, eine weitere Bar wurde gebaut.

Traditionell wird der Kerb-Ausrichter von anderen Vereinen unterstützt. Eine überaus wichtige Hilfe, denn über die vier Kerbtage müssen über 400 Dienste besetzt werden. Ohne die Hilfe dieser Vereine wäre dies gar nicht machbar. Insgesamt sind alle Helfer ehrenamtlich im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Neben Bekanntem und Bewährtem will die Kewa auch auf neue Akzente setzen: „Mit der 90er-Party am Kerbsamstag mit den bekannten DJs aus der 'Batschkapp' wollten wir etwas Neues ausprobieren. 90er-Parties sind momentan sehr im Trend. Wir sind gespannt, ob wir diesen Trend auch in unser Kerbzelt übertragen können“, so Botzum.

Emotional wird es dann sicherlich am Kerbsonntag, wenn Pfarrer Müller zum letzten Mal den Zeltgottesdienst halten wird. Wie berichtet, wird Müller nach 35 Jahren als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Wachenbuchen in den Ruhestand gehen.

Keine Frage, dass Müller gebührend von „seinem“ Dorf verabschiedet werden wird. Wie genau, das ist derzeit noch ein Geheimnis und bleibt es auch bis zum Kerbsonntag, denn es soll eine Überraschung werden.

Wo gefeiert und Alkohol konsumiert wird, spielt natürlich auch das Thema Sicherheit eine Rolle. In diesem Zusammenhang informiert die Kewa, dass die Sicherheitsvorkehrungen in diesem Jahr verschärft worden seien. Außerdem weisen die Organisatoren darauf hin, dass keine Rucksäcke und großen Handtaschen mit ins große Festzelt genommen werden dürfen. Nun freut sich der Ausrichter auf vier abwechslungsreiche und ausgelassene Kerbtage.



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