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Dank Bürgerstiftung: Flüchtlingskinder lernen neue Heimat kennen

Maintal

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    Das Team des Arbeitskreises Asyl freut sich nach eigenen Aussagen auf weitere Ausflüge und das Apfelsaftpressen zum Abschluss des Kalender-Projekts der Bürgerstiftung im Herbst. Foto: PM

Maintal. Das Kalenderprojekt der Bürgerstiftung Maintal möchte in diesem Jahr geflüchteten Kindern ihre neue Heimat näherbringen. Im Rahmen des Projekts waren kürzlich 18 Kinder aus Dörnigheim und Wachenbuchen mit drei Helferinnen aus der Arbeitsgruppe Schule/Ferien des Arbeitskreises Asyl zu Gast im Heimatmuseum.

Artikel vom 01. August 2017 - 10:30

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Mit Ursula Pohl vom Verein Heimatmuseum ging es auf Entdeckungsreise. Besonders interessant für die Kinder waren Exponate wie die großen Sicherheitsschuhe des Schmieds oder die Kinderkörbe für die Apfelernte. Auch der alte Kühlschrank, der noch mit Eis kühlte, fand besondere Aufmerksamkeit bei den jungen Besuchern.


Den Hochstädter Streuobstwiesen stattete die Gruppe ebenfalls im Rahmen des Bürgerstiftungs-Projektes einen Besuch ab. „Solche Bäume hatte mein Opa auch in seinem Garten und da war es auch so schön“. Saleh, der erst vor wenigen Wochen aus Syrien zu seinem Vater nach Maintal kommen durfte, erklärte den Begleiterinnen bei dem Ausflug mit Annika Hensel zu den Streuobstwiesen, dass vieles in seiner Heimat gar nicht so anders ist. „So sind diese Ausflüge, die den Kindern ihre neue Heimat näherbringen sollen, auch immer sehr lehrreich für uns, denn auch wir lernen von den Kindern über das Leben in Syrien oder Afghanistan“, sagte Christine Mayer-Simon vom Arbeitskreis Asyl Maintal. Dass inzwischen alles schon auf Deutsch mit den Kindern besprochen werden kann, freut die Helferinnen besonders und die kleinen Neuankömmlinge bekommen von den Kindern, die inzwischen schon ein Schuljahr in Deutschland hinter sich haben, alles erklärt.



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