Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
wolkig
21 ° C - wolkig
» mehr Wetter
Aktuelles
Hanau-Land, Großkrotzenburg: Rumänienhilfe macht sich im September auf nach Rumänien+++ 20:00 Uhr +++
Hanau-Land, Langenselbold: "Kleiner Ort ganz groß": Der Baumwieserhof in Langenselbold+++ 19:54 Uhr +++
Sport, Bruchköbel: Verbandsliga: SG Bruchköbel will Trendwende schaffen+++ 19:50 Uhr +++
Hanau-Land, Bruchköbel: McTrek wird übernommen+++ 18:05 Uhr +++
Hanau-Land, Maintal: Neukonzeption für Buslinie MKK-24 stößt auf positive Resonanz+++ 17:55 Uhr +++
Hanau-Land, Maintal: Bischofsheim feiert am Wochenende wieder in der Ortsmitte+++ 17:49 Uhr +++
Hanau-Land, Maintal: Rund 440 Abc-Schützen feiern in Maintal ihre Einschulung+++ 17:40 Uhr +++
Sport, Maintal: Volleyball: TS Bischofsheim zieht Mannschaft zurück+++ 16:04 Uhr +++
Hanau-Land, BadSodenSalmünster: Tödlicher Unfall: Güterzug erfasst Bahnarbeiter+++ 14:29 Uhr +++
Hanau-Land, Schöneck: Kokain-Dealer in Schöneck aufgeflogen+++ 13:28 Uhr +++
Hanau-Land, Alzenau: 72-Jähriger lieferte Drogen in Raum Alzenau+++ 11:06 Uhr +++
Lokales, Hanau: Zwischen Anekdoten und ernster Politik+++ 10:11 Uhr +++
Hanau-Land, Hammersbach/Nidderau: Erfolgreiche Premiere für «Socialrun» rund um den Baiersröderhof+++ 19:26 Uhr +++
Lokales, Bruchköbel/Erlensee: Es tut sich nichts in Sachen Reitsportzentrum+++ 19:01 Uhr +++
Sport, Erlensee: Gruppenliga: Von Panikmache keine Spur+++ 16:44 Uhr +++
Hanau-Land, Rodenbach: Rodenbacher Fachwerkhaus wachgeküsst+++ 16:08 Uhr +++
Hanau-Land, Main-Kinzig-Kreis: Unwetter hinterlässt kaum Schäden in der Region+++ 15:04 Uhr +++
Hanau-Land, Erlensee/Rodenbach: Frontalzusammenstoß auf L 3268: Unfallfahrer nach Flucht gefasst+++ 11:15 Uhr +++
Aktuelles

Claudia Gillhoff: Das ist die neue Erlenseer Pfarrerin

Erlensee

  • img
    Claudia Gillhoff. Foto: PM

Erlensee. Claudia Gillhoff heißt die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Erlensee.

Artikel vom 13. November 2016 - 12:00

Anzeige

Gemeinsam mit ihren Kollegen Dieter Wichihowski und Jost Häfner wird sie das Gemeindeleben in den kommenden Jahren mit prägen und gestalten – vorwiegend im Ortsteil Langendiebach, wo sich ihr Pfarrhaus befindet.

In Rückingen wird sie aber auch auftauchen, allein schon wegen der gemeinsamen Gottesdienste und der evangelischen Kita.

Am Sonntag wurde die 30-jährige Pfarrerin in einem gut besuchten Gottesdienst vorgestellt. „Mehrfach wurde mir gewünscht, dass ich auch mal ‚Nein‘ sagen kann“, lacht sie. Dass dieser Wunsch nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, weiß sie; die Erwartungen an das Pfarramt sind vielfältig. Immer wieder begegnet Claudia Gillhoff auch Menschen, die sich darüber wundern, was alles zu ihren Aufgaben gehört. Jedenfalls deutlich mehr als nur Taufen, Trauungen und Beerdigungen – das, was nach außen hin am meisten wahrgenommen wird. Claudia Gillhoff ist mit ihren Kollegen und dem Kirchenvorstand auch für die Finanzen und Gebäude der Kirchengemeinde zuständig, für Kontakte zu verschiedensten Gremien, für die konzeptionelle Planung, für Besuche, zielgruppenorientierte Projekte und noch manches andere.

Sie weiß, dass all das nur im Team gelingen kann. „Ich bin keine Alleinunterhalterin“, stellt sie klar. Sie habe in Erlensee aber innerhalb kurzer Zeit auch schon viele Menschen getroffen, die bereit seien, sich zu engagieren. Im vergangenen halben Jahr habe die Gemeinde auch funktioniert, ohne dass die Pfarrstelle besetzt war – für Claudia Gillhoff ein Zeichen evangelischer Selbstständigkeit.

Geboren und aufgewachsen ist sie in Schwerte bei Dortmund, „am Rand des Ruhrgebiets oder des Sauerlands gelegen, je nachdem“. Schon seit ihrer Kindergartenzeit hatte sie Kontakt zur evangelischen Gemeinde und deren Pfarrern, war später in der Konfirmanden- und Jugendarbeit aktiv. Vor allem die Konfi-Camps hat sie in guter Erinnerung. Ihre Pfarrerin war es auch, die sie ermutigte, nach Realschule und späterem Abitur den Weg ins Theologiestudium einzuschlagen. Über die Hochschulen Bielefeld-Bethel und Münster führte dieser Weg sie dann zur praktischen Ausbildung ins Vikariat. Dies absolvierte sie in Nordhessen in den Gemeinden Sand und Merxhausen, die zu Bad Emstal gehören. Das Rhein-Main-Gebiet ist für sie noch Neuland, aber auf jeden Fall ein spannendes.

Noch lebt Claudia Gillhoff in einer Übergangswohnung, weil das Pfarrhaus erst renoviert werden muss. Sie plant aber, bis Ende November dort einzuziehen. So ist ihr Terminkalender derzeit mit zahlreichen Handwerker- und Baugesprächen gefüllt. Daneben beginnt aber auch schon das „Alltagsgeschäft“ auf dem Friedhof, bei den Geburtstagen, Sitzungen und der Gottesdienstvorbereitung. Besondere Freude macht es ihr, mit Kindern zu arbeiten, weil sie direkt und unkompliziert sagen, was sie denken. Auch ihre eigene Theologie sei elementar und praktisch ausgerichtet, sagt Claudia Gillhoff. „Ich möchte die Sprache der Menschen sprechen.“ In ihrer Antrittspredigt tat sie dies, indem sie deutlich machte, wie sehr alle Menschen auf Beziehungen angewiesen sind und voneinander abhängen – letztlich auch von der Fürsorge und Zuwendung Gottes. Der Individualismus, der unsere Gesellschaft oft prägt, bietet aus ihrer Sicht jedenfalls keine dauerhafte Lebensperspektive. pm



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.