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Hochwasserprognose: Pegel der Kinzig steigen

MainKinzigKreis

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    So hoch ist der Pegel der Kinzig aktuell noch nicht, dennoch wird stellenweise die Meldestufe II erreicht. (Archivfoto: Becker)

Main-Kinzig-Kreis. Die Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt des Regierungspräsidiums Darmstadt rechnet mit steigenden Pegeln der Kinzig von Dienstag auf Mittwoch. Dabei kann es zu Überflutungen ufernaher Grundstücke, von Kellern und leichten Verkehrsbehinderungen kommen.

Artikel vom 12. Dezember 2017 - 20:05

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Hochwasserprognose
Die Pegel der Kinzig in den Oberläufen sind schon wieder deutlich gefallen, die Pegel Steinau/Kinzig sowie die Pegel Bad Soden/Salz und Weilers/Bracht haben inzwischen wieder die Meldestufe 1 unterschritten.

Die Pegel im Mittel- und Unterlauf der Kinzig steigen noch leicht, aktuell befindet sich nur der Pegel Gelnhausen oberhalb der Meldestufe 1 (stellenweise kleine Ausuferungen), hier wird noch mit einem Überschreiten der Meldestufe 2 (Größeres Hochwasser) im Laufe des Nachmittags gerechnet, bevor die Ganglinie dann rasch abflacht, so dass der Scheitelpunkt im Laufe der Nacht wenige cm oberhalb der Meldestufe 2 (375 cm) erwartet wird.

Der Wasserstand am Pegel Hanau stagniert aktuell knapp unterhalb der Meldestufe 1, es wird jedoch noch mit einem Übersteigen der Meldestufe im Laufe des Tages gerechnet.

Weitere Wetterentwicklung
Am Mittwoch erreicht aus westlicher Richtung der nächste Tiefausläufer das Vorhersagegebiet. Ab dem Mittag zieht nach aktueller Wettervorhersage ein neues Regengebiet herein, das sich im Laufe des Tages über ganz Hessen ausbreitet. Dabei muss auch gebietsweise wieder mit warnrelevanten Niederschlagsmengen gerechnet werden, die oberhalb von 400 m zum Abend hin in Schnee übergehen.

Nach vorübergehend nachlassenden Niederschlägen und Übergang zu Schauerwetter im Laufe des Donnerstags soll zum Abend hin ein weiteres Niederschlagsgebiet aufziehen. Von Mittwochmittag bis Freitagabend muss nach derzeitiger Prognose mit Niederschlagsmengen zwischen 20 und 25 mm gerechnet werden, wobei noch unklar ist, welcher Anteil davon als Schnee fällt.

 

Meldestufe I

Meldebeginn

stellenweise kleine Ausuferungen

Meldestufe II

Größeres Hochwasser

Flächenhafte Überflutung ufernaher Grundstücke

leichte Verkehrsbehinderungen auf Gemeinde- und Hauptverkehrsstraßen

Gefährdung einzelner Gebäude

Überflutung von Kellern

Meldestufe III     

Außergew. Hochwasser

Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet

Sperrung von überörtlichen Verkehrsverbindungen

(Quelle: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG))



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