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Trickbetrüger drohen jetzt sogar mit Gefängnis

Sinntag

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    Immer dreister: Trickbetrücker drohen jetzt sogar mit Gefängnisstrafen, um an Geld zu kommen. Symbolfoto: pixabay

Mit einer neuen Masche versuchen Trickbetrüger neuerdings, Senioren auszuplündern. Sie drohen mit gefälschten Behördenschreiben. Der Polizei wurde diese Methode jetzt bekannt, weil eine Rentnerin aus Sinntal schlauer war als die mutmaßlichen Betrüger.

Artikel vom 16. Oktober 2017 - 15:30

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Die Maschen sind altbekannt aber offensichtlich immer wieder wirkungsvoll. Seit Jahren sind Betrüger unter anderem mit dem Enkeltrick, Geldwechsel-, Zettel-, Handwerker- oder Behindertentrick unterwegs und haben kein anderes Ziel, als ihr Opfer um möglichst viel Geld zu erleichtern.

Wie Polizeisprecher Michael Malkmus berichtet, versenden Kriminelle aktuell aber auch täuschend echt aussehende behördliche Briefe, wie zum Beispiel von Staatsanwaltschaften. Mit dieser dreisten Masche versuchen Betrüger ebenfalls ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

Am Samstag erhielt eine Seniorin aus Sinntal einen solchen Brief von einer Staatsanwaltschaft. In diesem Schreiben drohten die Betrüger mit Gefängnis, wenn die Frau nicht die geforderte Geldstrafe in Höhe von fast 20 000 Euro bezahlt. Die Rentnerin, die sich noch nie etwas zu Schulden kommen ließ, reagierte richtig. Sie zahlte natürlich nicht und informierte umgehend ihre Familie und die Polizei über dieses Schreiben.

Obwohl die genannten Methoden schon seit langem bekannt sind und die Polizei regelmäßig davor warnt, gibt es immer wieder gutgläubige Menschen, die auf solche Kriminellen hereinfallen, damit das nicht passiert, rät der Dienststellenleiter der Polizei Schlüchtern, Otto Höhl: "Wenn Sie sich keiner Schuld bewusst sind, reagieren Sie nicht auf einen solchen Brief. Rufen Sie keine in dem Schreiben genannte Telefonnummer an und gehen Sie zur Polizei, um Strafanzeige zu erstatten."

 



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