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Weihnachtsaktion will Kindern Lächeln aufs Gesicht zaubern

MainKinzigKreis

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    Kleine Geste, große Wirkung: Mit ihrer Weihnachtspäckchen-Aktion will die Stiftung Kinderzukunft Kindern aus Osteuropa auch in diesem Jahr eine Freude machen. J Archivfoto: PM

Main-Kinzig-Kreis. Von zu Hause weggelaufen, verstoßen, verwaist: Tausende Kinder in Osteuropa leben auf der Straße unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Weihnachtspäckchen-Aktion der Stiftung Kinderzukunft will diesen Kindern zu Weihnachten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Bis zum 5. Dezember kann jeder Päckchen spenden.

Artikel vom 01. November 2016 - 17:20

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Bereits seit 20 Jahren sammelt die Stiftung Kinderzukunft Weihnachtspäckchen für Kinder in Not. Nun ist es wieder soweit: Bis zum 5. Dezember sind Menschen aus der Region aufgerufen, Überraschungen für bedürftige Mädchen und Jungen in Osteuropa zu packen. Die diesjährige Aktion steht erneut unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Manuela Schwesig.

Stefan Kröner, Beiratsmitglied der Stiftung Kinderzukunft, half 2015 beim Verteilen der Weihnachtspäckchen in Rumänien. „Die Reaktion der Kinder war zutiefst anrührend, besonders die der ganz Kleinen“, berichtet er.

Rund 25 000 Päckchen im letzten Jahr
Tausende Kinder in Rumänien leben auf der Straße unter menschenunwürdigen Bedingungen – von zu Hause weggelaufen, verstoßen, verwaist und ohne jegliche Zukunftsperspektive. Andere leben in Heimen oder sozial schwachen Familien, in denen es selten genug Geld für Nahrung und Kleidung gibt.

An ein Weihnachtsgeschenk ist für die meisten Kinder in Rumänien, in der Ukraine sowie Bosnien und Herzegowina gar nicht erst zu denken. Mit der Weihnachtspäckchen-Aktion 2015 sorgte die Stiftung Kinderzukunft nach eigenen Angaben jedoch mit rund 25 000 Päckchen in Osteuropa für leuchtende Kinderaugen.

 



Spielsachen, Kleidung und Co. gesucht
Damit dies auch in diesem Jahr klappt, sind die Organisatoren wieder auf die Unterstützung der Menschen angewiesen. Familien, Kindergärten, Schulen, Gemeinden, Vereine und Unternehmen in Deutschland sind aufgerufen, Schuhkartons mit Süßigkeiten und Gebäck, Spielsachen, Hygieneartikeln, Schreib-, Mal- und Bastelutensilien oder neuer Kleidung für Kinder und Jugendliche zu füllen und diese anschließend mit Geschenkpapier zu einem Weihnachtspäckchen zu verpacken.

Die Helfer transportieren die Geschenke dann per LKW nach Osteuropa. Diese werden dann von Mitarbeitern vor Ort an bedürftige Kinder in Heimen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Elendsvierteln in der Ukraine, Bosnien und Herzegowina sowie Rumänien verteilt.

Noch Helfer gesucht
Für die logistische Abwicklung sucht die Stiftung Kinderzukunft noch Ehrenamtliche. Benötigt werden Fahrer oder Beifahrer kleiner Transporter, die die Päckchen im Großraum Hessen einladen und diese im Lager in Linsengericht-Altenhaßlau abliefern. Zudem müssen an verschiedenen Stellen Spendendosen eingesammelt werden.

Die Weihnachtspäckchen können bis spätestens Montag, 5. Dezember, bei einer der Sammelstellen abgeben werden. Für Zwischenlagerung, Treibstoff, Maut, Versicherungen und vieles mehr fallen Kosten an, die die Teilnehmer mit einer freiwilligen Kostenbeteiligung in Höhe von drei Euro pro gespendetem Päckchen decken können. Diese Spende kann direkt an die Stiftung Kinderzukunft überwiesen werden: Postbank Frankfurt, IBAN: DE77 5001 0060 0208 855606, BIC: PBNKDEFF, Kennwort: „Weihnachten“. Alternativ kann sie auch zusammen mit dem Päckchen in der Sammelstelle abgeben werden.



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