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Höhere Steuern: Bürger müssen tiefer in Taschen greifen

MainKinzigKreis

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    Deutliche Unterschiede: Bei Gewerbesteuer, sowie den beiden Grundsteuern gibt in innerhalb des Kreises sehr unterschiedliche Hebesätze. Grafik: Bund der Steuerzahler Hessen

Main-Kinzig-Kreis. Die Menschen im Main-Kinzig-Kreis müssen in diesem Jahr noch tiefer in die Tasche greifen. Von den 29 kreisangehörigen Städten und Gemeinden haben 16 mindestens eine kommunale Steuer erhöht. Bei der Grundsteuer B ist Hanau der Spitzenreiter im Kreis.

Artikel vom 04. Oktober 2016 - 16:56

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Der Bund der Steuerzahler in Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis unter die Lupe genommen und listet nun die Erhöhungen auf. „Unser diesjähriger Vergleich aller Steuersätze zeigt, dass es insbesondere aufgrund der vom Land beschlossenen Änderungen beim Kommunalen Finanzausgleich vielerorts erneut zu Steuererhöhungen kam“, erklärt Vorsitzender Joachim Papendick.

Von den 29 kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhöhten im Jahr 2016 insgesamt 16 mindestens eine kommunale Steuer. Birstein, Erlensee, Hasselroth, Jossgrund, Neuberg, und Rodenbach steigerten sogar alle drei Realsteuerhebesätze. Gelnhausen senkte dagegen alle diese Hebesätze.

Höchste Gewerbesteuerhebesätze in Hanau und Maintal
Auch in diesem Jahr verlangen Hanau mit 430 Prozent und Maintal mit 410 Prozent die höchsten Gewerbesteuerhebesätze im Kreis. Am wenigsten belastet werden die Gewerbesteuerzahler mit je 300 Prozent in Biebergemünd und Gründau, hat der Steuerzahlerbund errechnet. Eine Erhöhung des Hebesatzes wurde in insgesamt acht Städten und Gemeinden beschlossen, Gelnhausen hingegen reduzierte ihn leicht um zehn Punkte.

Die durchschnittliche Gewerbesteuerbelastung stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Punkte auf 371 Prozent an, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Als dramatisch wertet der Steuerzahlerbund die erneute Hebesatzsteigerungen bei der Grundsteuer B. Nachdem bereits im letzten Jahr 18 Städte und Gemeinden im Landkreis an der Steuerschraube gedreht hatten, waren es in diesem Jahr erneut elf.

Gelnhausen senkt Hebesatz für Grundsteuer B
Besonders auffällig ist hier Schöneck, wo der Hebesatz um 200 Punkte angehoben wurde. Aber auch in Hanau und Jossgrund müssen die Steuerzahler eine Steigerung um 135 sowie 115 Punkte verkraften. Erfreuliches gibt es aus Gelnhausen zu vermelden, wo der Hebesatz um 50 Punkte auf 450 Prozent gesenkt wurde.

Durch die drastische Erhöhung ist die Stadt Hanau in diesem Jahr mit 595 Prozent Spitzenreiter im Landkreis, dicht gefolgt von Schöneck mit 590 und Maintal mit 545 Prozent. Die dortige Belastung durch die Grundsteuer B liegt weit über dem Kreisdurchschnitt von 411 Prozent.

Wenig Veränderungen bei Bagatellsteuern
Dieser Wert stieg gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 24 Punkte an. Landkreisweit am wenigsten werden die Bürger und Betriebe in Biebergemünd und Gründau zur Kasse gebeten. Hier beschlossen die Gemeindevertreter einen Hebesatz von jeweils 200 Prozent.

Bei den von den Kommunen erhobenen Bagatellsteuern gab es dagegen in diesem Jahr nur sehr wenige Veränderungen im Kreis: So erhöhten die Gemeinden Brachttal und Schöneck die Hundesteuersätze, Brachttal zudem die Steuer für gefährlich eingestufte Hunde. Wächtersbach führte zudem erstmals eine Zweitwohnungsteuer ein.



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