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Über 30 Grad: Kinder und geschwächte Menschen gefährdet

MainKinzigKreis

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    Bei den hohen Temperaturen der kommenden Tage ist viel trinken wichtig - vor allem für Kinder.

Main-Kinzig-Kreis. Der Sommer ist endgültig da. Am Donnerstag werden Temperaturen weit über 30 Grad erreicht. Weil der Temperaturanstieg so plötzlich kommt, müssen Menschen gezielt darauf achten, viel zu trinken und Pausen im Schatten einzulegen.

Artikel vom 23. Juni 2016 - 09:24

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Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird am Donnerstag in Hessen die Hitzewarnstufe 2 – mit gefühlt über 38 Grad – erreicht. Vor extremer Hitzebelastung wird daher gewarnt. Auch am Freitag soll es sehr warm bleiben.

Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind in praller Sonne und bei hoher Hitze gefährdet. Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner appellierte daher an die Bürger, ihr Verhalten an diese Situation anzupassen: „Halten Sie sich in kühlen Räumen auf, vermeiden Sie körperliche Aktivitäten, halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und öffnen Sie sie erst nachts zum Lüften.“

Menschen müssen viel trinken
Darüber hinaus sollten vor allem leichte Speisen verzehrt und viel getrunken werden. Alkoholische, koffeinhaltige oder stark gezuckerte Getränke seien dabei nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs geeignet, geachtet werden müsse auf einen Ausgleich des durch Schwitzen bedingten Salzverlustes.

Grüttner betonte, dass über die hessischen Pflegeaufsichtsbehörden die Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen dazu aufgerufen sind, verstärkt für den Schutz der ihnen anvertrauten Menschen zu sorgen. „Wichtig ist, dass die älteren, pflegebedürftigen Menschen vor allem ausreichend trinken.“

Bei häuslicher Pflege hohe Temperaturen berücksichtigen
In Hessen lebt allerdings nur jeder vierte pflegebedürftige Mensch in einem Heim. Stefan Grüttner appellierte daher auch an die Pflegedienste und die pflegenden Angehörigen, bei der häuslichen Pflege auf die anhaltend hohen Temperaturen zu reagieren.

Zur Unterstützung dieser Pflegebedürftigen, aber auch grundsätzlich zur Aufmerksamkeit gegenüber den besonders gefährdeten älteren Menschen mit Herzkreislauf- oder Atemwegserkrankungen seien Angehörige, Nachbarn sowie die betreuenden Ärzte aufgerufen.



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