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Förderprogramm: Fassaden sollen schöner werden

Großauheim

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    Das Stadtbild Großauheims soll im Bereich der Hauptstraße einheitlicher werden. Die Stadt fördert Eigentümer mit einem Fassadengestaltungsprogramm, wenn sie ihre Objekte mit Sanierungsmaßnahmen fachkundig restaurieren. Foto: Paul

Großauheim. Großauheim soll schöner werden – das ist Ziel des Fassadengestaltungsprogramms, das die Stadt Hanau für den Stadtteil auflegen will. Finanzielle Anreize sollen dafür sorgen, dass Hausbesitzer an der Hauptstraße und rund um den Rochusplatz Geld in die Hand nehmen, um ihre Objekte fachkundig restaurieren zu lassen.

Artikel vom 04. November 2016 - 13:30

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Das Programm wird kommende Woche Donnerstag im Ortsbeirat diskutiert, am darauffolgenden Montag soll es in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

Mit 300 000 Euro will die Stadt in den kommenden vier Jahren Immobilienbesitzer bezuschussen, die ihre Liegenschaften professionell und fachkundig restaurieren oder instandsetzen – in ähnlicher Weise wie es das City-Konjunktur-Programm in der Innenstadt der Fall war. Der Magistrat hat in seiner vergangenen Sitzung die Quartiersfibel, die Basis des erwähnten Programms ist, sowie die Bereitstellung der erforderlichen Mittel beschlossen, teilt die Stadt Hanau mit.

Quartiersfibel will für neue Qualität
Das Projekt ist Teil des vor drei Jahren gestarteten Stadtteilentwicklungsprozesses, der den Stadtteil positiv verändern soll. Laut Oberbürgermeister Claus Kaminsky ist es ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer Revitalisierung des Großauheimer Ortskerns.

Die Quartiersfibel will laut Stadt vor allem für eine neue Qualität in der Baukultur werben, indem sie einerseits den nicht immer zufriedenstellenden Ist-Zustand dokumentiert und andererseits die wünschenswerten Veränderungen skizziert. Eigentümer, die sich an diese Vorgaben halten, können auf finanzielle Unterstützung hoffen.

Fördergebiet ist eng abgegrenzt 
Dabei ist das Fördergebiet für Zuschüsse aus dem Fassadengestaltungsprogramm eng abgegrenzt und umfasst neben der Hauptstraße und dem Rochusplatz sowie dem Beginn der Krotzenburger Straße nur einzelne Liegenschaften im Randbereich. Die 58-seitige Broschüre veranschaulicht einige Fassadenbeispiele und gibt Hauseigentümern sehr konkrete Handlungsempfehlungen, wenn diese an einer Sanierung interessiert sind.

Die Autoren erklären in dem darin formulierten Leitbild, was in der Hauptstraße und am Rochusplatz deren speziellen Charakter, das Straßenbild und die einzelnen Häuser bestimmt. Gleichzeitig wird dokumentiert, welche Bauteile und Architekturelemente das Stadtbild prägen, welche daher an alten und neuen Gebäuden verwendet werden sollen und welche Elemente im Stadtbild als störend angesehen werden.

Historischer Ortskern steht unter Denkmalschutz
Von wesentlicher Bedeutung ist laut Mitteilung der Stadt, dass die jetzt vorgestellte Quartiersfibel gemeinsam mit interessierten Bürgern, Hauseigentümern, Vertretern des Ortsbeirates, lokalen Akteuren und der Stadtverwaltung unter der Moderation von Bernhard Köppler der Nassauischen Heimstätte – NH Projektstadt und dem Architekten Olaf Gerstner entwickelt worden ist.

 



Das vorgeschlagene Fassadengestaltungsleitbild sei bereits mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt worden, denn die „Gesamtanlage historischer Ortskern Großauheim“ stehe unter Denkmalschutz. Einbezogen ist dabei der Ortskern in seinen Grenzen bis etwa 1850. „Damit unterliegen alle Instandsetzungen oder Umgestaltungen an den Fassaden der Zustimmung der Denkmalschutzbehörden“, erklärt die Stadt.

Teilnehmer sind sich einig
Die Tatsache, dass man noch im laufenden Haushaltsjahr bereits 25 000 Euro zur Förderung aus diesem Programm bereitgestellt habe, so der OB weiter, dokumentiere darüber hinaus, dass „wir uns jetzt nicht länger mit Pläne schmieden beschäftigen, sondern in die konkrete Umsetzung gehen wollen“.

In den bisher geführten „Werkstattgesprächen“ seien sich alle Teilnehmer einig darin gewesen, dass der Veränderungs- und Aufwertungsprozess für Großauheim dringend geboten sei. Für 2017 stehen 100 000 Euro bereit. Im Haushaltsjahr 2018 sind weitere 100 000 Euro und im Abschlussjahr 2019 weitere 75 000 Euro vorgesehen.

Letzte Entscheidung hat der Magistrat
Die letzte Entscheidung über die finanzielle Förderung von Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen liege beim Magistrat, heißt es in der Mitteilung. Ein Vergabeausschuss, der sich Mitte November konstituieren wird, prüfe zuvor die Vorhaben der Eigentümer auf ihre Förderfähigkeit und spreche Empfehlungen aus. Der städtische Zuschuss ist auf bis zu 20 Prozent der Investitionssumme, maximal 10 000 Euro begrenzt.

Mitglieder des Vergabeausschusses sind zwei Vertreter der Stadt Hanau sowie jeweils ein Vertreter von Haus und Grund, der Industrie- und Handelskammer, der lokalen Banken, der Kreishandwerkerschaft sowie des Gewerbevereins Großauheim. Die Moderation liegt bei der Nassauischen Heimstätte – NH Projektstadt. 



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