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Hackerangriff: CDU ist besorgt

Hanau

Hanau. Nachdem sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung eher spärlich zum Hackerangriff auf das komplette Internetangebot der Stadt und der Holding geäußert hat, bleiben bei den Christdemokraten mehr Fragen als Antworten offen. 

Artikel vom 19. November 2016 - 10:56

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In einer Pressemitteilung fragen sich die Christdemokraten, „in welcher Frequenz die Anpassungen auf Sicherheit überprüft wurden und wann ein erster Angriff aus dem Februar 2015 entdeckt worden ist“, so der CDU- Stadtverordnete Helge Messner.

 

Auch der Datenschutz der Bürger ist der CDU wichtig. Kaminsky habe zwar versichert, dass keine sensiblen und personenbezogenen Daten gehackt wurden, dennoch wäre es wichtig zu erfahren, ob Anfragen, die Bürger über die Webseiten gestellt haben, in einer Datenbank gesichert wurden und inwiefern gesichert ist, dass nicht die gesamte Datenbank als Kopie heruntergeladen wurde.

Umgang sei mehr als fragwürdig
Bei vielen Cyber-Attacken, so gibt die Partei zu bedenken, werde eine Schadsoftware auf den Servern eingefügt. Sie möchte also wissen, ob sichergestellt sei, dass ein deratiger Code nicht auch über die Webseite Hanau.de eingefügt wurde, sodass Bürger sich über die Webseiten der Stadt nicht eine Schadsoftware auf den eigenen Computer geladen haben.

Die Christdemokraten wünschen sich, dass der Stadtverordnetenversammlung das Ergebnis der Forensiker zur Verfügung gestellt wird. „Hacker benutzen gern solche Angriffe, um weitere Schadsoftware auf den Computer der Webseitenbesucher zu übernehmen, daher ist für die Bürger in diesem Bereich vielmehr Transparenz seitens des Oberbürgermeisters nötig“, so die CDU abschließend, die den Umgang mit dem Vorfall und das Krisenmanagement des OB als mehr als fragwürdig beurteilt.

 



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