Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
heiter
21 ° C - heiter
» mehr Wetter
Aktuelles
Hanau-Land, Rodenbach: "Wir helfen aus Überzeugung": IGVA hat 500. Fall bearbeitet+++ 07:01 Uhr +++
Lokales, Steinheim: Verkehrsschilder demontiert: Steinheimer Radfahrer verunsichert+++ 20:00 Uhr +++
Hanau-Land, Großkrotzenburg: Gemeindebrandinspektor Groß vereidigt - Debatte um Polizeidienst+++ 16:38 Uhr +++
Hanau-Land, Nidderau: Parlamentarier zoffen sich+++ 16:33 Uhr +++
Hanau-Land, Ronneburg: 80 Darsteller bringen Mittelalter auf Ronneburg zurück+++ 15:41 Uhr +++
Hanau-Land, Hasselroth: Gemeindevertreter diskutieren über Phantom-Telefonzelle+++ 15:15 Uhr +++
Hanau-Land, Maintal: Toter aus dem Main geborgen+++ 14:38 Uhr +++
Lokales, Hanau: Bewohner schlafen: Einbrecher klaut Flachbildschirm+++ 14:15 Uhr +++
Hanau-Land, Maintal: Freiwilligentag: Resonanz ist sehr unterschiedlich+++ 09:42 Uhr +++
Lokales, Hanau: Wo ist Fotografieren an Bädern und Seen verboten?+++ 07:04 Uhr +++
Lokales, Hanau: Recht am eigenen Bild: Was ist im Freibad erlaubt?+++ 07:03 Uhr +++
Sport, Hanau: VfB Großauheim holt Big Points im Abstiegskampf+++ 20:55 Uhr +++
Hanau-Land, Bruchköbel: Kita Regenbogen feiert 100. Geburtstag: Treffen der Generationen+++ 20:04 Uhr +++
Sport, Bruchköbel: 2:3-Niederlage: SG Bruchköbel muss bis zum Schluss zittern+++ 19:44 Uhr +++
Sport, Großkrotzenburg: "Negativer Höhepunkt": Großkrotzenburg geht 1:9 unter+++ 19:41 Uhr +++
Aktuelles
Hanau-Land, Rodenbach: "Wir helfen aus Überzeugung": IGVA hat 500. Fall bearbeitet+++ 07:01 Uhr +++

Evonik-Kinderuni: Experimentieren und 5000 Euro gewinnen

MainKinzigKreis

  • img
    Großes Interesse am Forscherprojekt für die Kleinsten: Mehr als 60 Erzieher waren beim Evonik-Kinderuni-Infovormittag. Foto: Semmler
  • Eine Windel, Wasser, eine Kerze und ein paar Gläser: Die Versuche der Evonik-Kinderuni funktionieren mit den einfachsten Mitteln. Foto: Semmler
  • Geheimnisvolles Granulat: Evonik-Patin Christine Staiger enträtselt das Geheimnis von Windeln. Foto: Semmler

Main-Kinzig-Kreis. Der Startschuss für die Evonik-Kinderuni ist gefallen: Ab sofort können sich die Kindergärten aus dem Altkreis für die Evonik-Kinderuni anmelden und insgesamt 5000 Euro gewinnen.

Artikel vom 17. Februar 2017 - 16:44

Anzeige

Von Christine Semmler

Mehr als 60 Erzieher wollten sich anschauen, was es mit der ersten „Evonik-Kinderuni“, einem Projekt des Hanauer Industrieunternehmens und unserer Zeitung, auf sich hat. Der Wettbewerb für Kitas soll die Freude der Kleinsten am Experimentieren fördern. Evonik-Paten illustrierten den Vormittag mit kindgerechten Experimenten, die auch bei den Erwachsenen für viel Verblüffung sorgten.

Stephanie Schäffer, Chemikerin bei Evonik, zeigt ein Experiment, das sie selbst vorher noch nie ausprobiert hat. „Ich weiß nicht, ob es klappt“, sagt sie verheißungsvoll. Sie schüttet blau gefärbtes Wasser in einen Teller, stellt ein Teelicht in die Flüssigkeit und zündet es an.



Überraschtes Raunen
Als sie nun ein Kölschglas über das Licht stülpt, ist ein überraschtes Raunen am Tisch zu hören: Denn der entstehende Unterdruck zieht das Wasser ins Glas hinein, die Kerze geht mit und steigt wie in einem Fahrstuhl nach oben. Die Evonik-Paten kennen diesen Effekt: Ihre einfachen Experimente können auch gestandene Erwachsene in Erstaunen versetzen. Und Kinder natürlich erst recht.

Um die Jüngsten in ihrem natürlichen Forscherdrang zu unterstützen, starten wir in Kürze die Evonik-Kinderuni in unserer Zeitung: Von Anfang bis Mitte April stellen wir täglich zwei kinderleichte, alltagsbezogene Experimente vor, die jeder Leser zu Hause nachmachen kann. Da werden etwa Luftballons mit Backpulver aufgepustet, das Orange aus der Möhre geholt oder ein Hühnerei wie von Zauberhand in eine Flasche gesaugt.

Kleinsten für das Forschen begeistern
Für Kindertagesstätten gibt es einen Wettbewerb, zu dem Evonik Geldpreise im Wert von 5000 Euro auslobt. „Es geht uns darum, die Kleinsten für das Forschen zu begeistern und Hemmschwellen abzubauen“, erklärt Evonik-Sprecherin Silke Wodarczak. Es sei dabei nicht wichtig, die Gründe für Versuchsergebnisse zu verstehen: Es reicht allein der Bezug zum Alltag, um Kinder in ambitionierte, kleine Forscher zu verwandeln.

 



Unsere Zeitung hatte die Vertreter von insgesamt 200 Kitas im Einzugsgebiet eingeladen, sich bei einem Informationsvormittag über das Projekt zu informieren. Das Interesse war überwältigend: Mehr als 60 Erzieher waren gekommen, um sich die Musterexperimente anzuschauen und alles über die Kinderuni zu erfahren.

Geheimnisvolles Granulat
Neben Evonik-Patin Stephanie Schäffer zeigten fünf weitere Experten interessante Versuche, die mit minimalen Mitteln zu stemmen sind. Mithilfe von Filtertüten, Farbe aus wasserlöslichen schwarzen Stiften und Wasser entstanden farbige (!) Schmetterlinge. (Erklärung: Löst man die schwarze Farbe in Wasser, kommen auch ihre Farbbestandteile zum Vorschein).

Als eine Patin ein geheimnisvolles weißes Granulat mit einem vielfachen an Wasser beträufelte, lief nicht ein ein Tropfen heraus. (Erklärung: Die zuckerähnlichen Körnchen entpuppten sich als „Superabsorber“, ein Stoff, der vor allem in Babywindeln verarbeitet wird.) Patin Stephanie Schäffer erzählt, dass sie bei den Experimenten selbst immer wieder Überraschungen erlebt. „Es passieren manchmal Dinge, mit denen ich nie rechnen würde. Und das obwohl ich selbst Naturwissenschaftlerin bin.“

Erste Anmeldungen
Die meisten Erzieher meldeten ihre Kita im Anschluss gleich beim Wettbewerb an. „Wir experimentieren sowieso schon viel in unserer Kita“, erklärt Claudia Alig-Dwight von der Kita Sternland in Bruchköbel-Roßdorf. „Die Kinder haben daran unheimlichen Spaß“. Sie wolle an der Evonik-Kinderuni teilnehmen, um noch ein paar mehr Ideen für Experimente zu bekommen. „Und natürlich reizt uns der Wettbewerb.“

Auch Svenja Hebestreit von der Kita Maria Merian in Nidderau-Ostheim hat sich angemeldet. „Durch das Forschen wird die Wissbegierde der Kinder gefördert“. erklärt sie. „Sie entdecken immer wieder etwas neues.“ Falls sie bei der Aktion einen Gewinn einheimsen sollten, wissen sie schon genau, für was sie ihn nutzen: „Wir würden definitiv neues Forschermaterial anschaffen.“ Ein Effekt, wie er nicht besser im Sinn unserer Aktion liegen könnte.



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.